Digitales Lernen & Lehren

Unsere digitale Entwicklung

Seit 2019 lernen und lehren wir an unserer Schule mit digitalen Medien. Schritt für Schritt erweitern wir unser pädagogisches und organisatorisches Repertoire und integrieren digitale Werkzeuge zunehmend selbstverständlich in unseren Schulalltag.

Ein wichtiger Meilenstein war die Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler mit iPads seit 2020. Parallel dazu wurde die technische Grundlage geschaffen: eine flächendeckende WLAN-Ausstattung im gesamten Schulgebäude, die zuverlässiges digitales Arbeiten in allen Lern- und Arbeitsbereichen ermöglicht.

Darauf aufbauend haben wir unsere digitale Infrastruktur und Kompetenzen kontinuierlich ausgebaut. Heute nutzen und gestalten wir unter anderem:

  • das digitale Klassenzimmer und Teamzimmer über LOGINEO NRW LMS
  • eine einheitliche Dienstmail-Adresse für die schulische Kommunikation
  • regelmäßige interne und externe Fortbildungen, in die auch Eltern aktiv einbezogen werden
  • digitale Umfragen und Abstimmungen zur Beteiligung der Schulgemeinschaft
  • einen etablierten digitalen Advents- und Ramadan-Kalender als Teil unseres Schullebens
  • gestufte Leitfäden für ausgewählte Apps, die wir kontinuierlich evaluieren und weiterentwickeln
  • schulinterne IT-Supportteams, die Kinder und Erwachsene bei digitalen Fragen unterstützen

Ein weiterer Entwicklungsschritt ist die technische Ausstattung unserer Lernumgebung:
Seit dem Schuljahr 2024/25 arbeiten wir zusätzlich mit digitalen Tafeln, die den Unterricht interaktiver und kollaborativer gestalten.

Auch die Kommunikation mit Eltern wird weiter digitalisiert. Seit 2025 nutzen wir die Schulkommunikationsplattform SchoolFox, um den Austausch effizient und transparent zu gestalten.

Ausblick

Ein zentrales Ziel ist es, digitale Kompetenzen nicht nur bei Schülerinnen und Schülern, sondern in der gesamten Schulgemeinschaft zu stärken. So ist geplant, die Schulpflegschaft zu „Digi-Expertinnen und -Experten“ auszubilden, die ihr Wissen an andere Eltern weitergeben.

Parallel entstehen bereits Ideensammlungen mit digitalen Tools wie Taskcards, um den Austausch und die Weiterentwicklung gemeinsamer Konzepte zu fördern.


WAZ: Gärtnern mit digitaler Unterstützung

Auszug aus dem WAZ Artiekl von Katrin Clemens: "Die Daten lässt sich Ferhan (9) direkt auf sein Schul-iPad spielen. „Wenn es dann Rot anzeigt, muss man gießen“, erklärt er. Die achtjährige Hannah analysiert eines der Diagramme. „Es zeigt den Wasserbedarf, den der Sensor gemessen hat“, erklärt sie. Schulleiterin Andrea Witzmann lobt das Engagement ihrer Kolleginnen und Kollegen, wenn es um die Vermittlung von Digitalkompetenzen an die Jüngsten geht."

Digitalisierung zum Anfassen

Digitalisierung zum Anfassen

An der Dürerschule haben wir uns seit der Digital-Offensive der Stadt Essen (iPads für alle) intensiv mit dem Thema „Digitalisierung“ auseinander gesetzt. Digitale Experten innerhalb des Teams, der Schüler:innen und Eltern haben einander geholfen, so dass wir alle mit- und voneinander lernen konnten. So haben wir innerhalb von zwei Jahren einen riesengroßen digitalen Entwicklungsschub für alle aus der Dürerschulgemeinde erreicht – und darauf sind wir sehr stolz.

Als erste Grundschule in Essen führen wir gerade ein Pilot-Projekt durch. Wir wurden mit einem LoRaWAN-Sensor ausgestattet, der u.a. die Bodenfeuchte in unseren Hochbeeten messen kann. Anhand eines Dashboards, welches auf dem iPad ablesbar ist, können die Kinder den Umgang mit Daten und Messwerten erlernen. In der Klasse 3b werden gerade „Digi-Experten“ ausgebildet, die ihren Mitschülern/innen diese neue Technik nahebringen werden. Dieses Wissen soll dann wiederum auch an alle anderen Klassen weitergegeben werden. Neben dem digitalen Aspekt steht jedoch auch der Bereich der Bildung zur nachhaltigen Entwicklung im Fokus. Mithilfe des digitalen Sensoren wollen wir unsere Umwelt besser verstehen, begreifen und schützen lernen.

Zum Auftackt unserer Reise besuchten uns gestern 07.11.23 eine Vielzahl von wichtigen Menschen, die uns diese Reise ermöglichen und uns dabei begleiten werden:

  • der Oberbürgermeister Thomas Kufen
  • die Bezirksbürgermeisterin Margarete Roderig
  • der Kinder- und Jugendbeauftragter im Bezirk IV Christian Müller
  • die Schulamtsdirektorin der Stadt Essen Silvia Tuchel
  • der Geschäftsführer der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Jochen Sander
  • der Finanzvorstand der Stadtwerke Essen Lars Martin Klieve
  • der Referent von CONNECTED.ESSEN Mario Pietersz
  • und die Kommunikationsbeauftragte von  CONNECTED.ESSEN Delia Bösch

Wenn ihr mehr über das Projekt erfahren wollt, dann schaut hier:

LoRaWAN

LoRaWAN Funkstation

Unsere LoRaWAN Funktstation wurde erfolgreich installiert. Mithilfe unseres Sensor, welcher sich im Hochbeet befindet, können wir nun den Bewässerungsbedarf, die Lichteinstrahlung, die Boden- und Umgebungstemperatur mit unseren iPads auslesen und müssen nicht mehr auf unsere mobile Funkstation zurückgreifen.


LoRaWAN Sensor

Dank der Smart CITY Initiative Essen setzten wir eine, für die Kinder bisher noch unbekannte Technologie (der LoRaWAN-Sensor) im digitalen Sach- und Mathematikunterricht ein. Mit Hilfe des Sensoren können wir nicht nur den Bewässerungsbedarf in unserem Hochbeet überprüfen, sondern wir vereinen den Bereiche der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und die Digitalisierung gleichermaßen und machen die Umwelt für unsere Kinder greifbar.

Unser Ziel ist es, dass die Kinder nicht nur digitale Kompetenzen entwickeln, sondern sich in ihrer Umwelt bewusst bewegen und digitale Medien nicht nur als Werkzeug, sondern als Instrument nutzen, um ihre Umwelt besser zu verstehen. Sie sollen einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang erlernen.

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Rückblick 2019: Wir werden digital!

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